Vom Panshovel-Projekt
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1992

Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

 

Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

 

Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

1993

Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

 

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1997

Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

 

Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

2003

Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

 

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2005

Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

 

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Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

2009

Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

 

Shovelschuppen, liekoer und sein Panshovel

 

Allgemeines:
Gehört: Norbert (liekeor)
Bezeichnung: FLH
Farbe: grau
Ez.: 1949
Motordaten:
Panshovel
1200ccm (letzte Überholung 2009)
CV-Vergaser und Teardrop Luftfilterkasten
Kontaktzündung mit modifiziertem Automatik Zündverteiler
2 in 1 (Eigenbaukrümmer mit Thermband) mit 3" Supertrapp
Fahrwerk:
Straightleg-Starrahmen
OEM-WL Springergabel
3 Gallonentank
Bereifung hinten Avon 5.00-16 SM mit Brembo Scheibenbremse
Bereifung vorne Avon 5.00-16 SM OEM Trommelbremmse
Speedster-Lenker mit innenliegendem Gaszug
Klappfender hinter
Eigenbau-Trittbrettanlage im OEM Style
Getriebedaten:
Original Ratchet-Top mit Evo Rollenlagerumanbau
Only Kicker
OEM "3-Bolzen-Kupplung"
geschlossener Blechprimärkasten
Millmeyer-Kickerarm mit Messingpedale
Mousetrap
Big-Fix-Lager
Sonstiges:
Springerlampe
Soloseat (klein)
Öltank: Eigenanfertigung aus Niro
Sitzpad mit eingelassenen Rücklicht
Police Speedmeter in Cat-Eye Dash

Angefangen hatte es damals, kurz vor dem Jahresende 1992. Ich habe nicht lange darüber nachgedacht und deshalb siegte letztendlich die Unvernunft…,
…denn man hätte sich ja auch in Ruhe umsehen können und nicht gleich beim ersten Angebot zuschlagen sollen.
Aber wenn ich mir was in den Kopf setze, dann muss es sein; und koste es noch so viel (Lehrgeld).

Über einen Bekannten kam ich zu einem (Harley) Laden ziemlich weit oben, im Norden von Deutschland. Harley war am Anfang des Booms, gerade gebrauchte Harley`s waren selten geworden. Auch ich wollte eine haben, wobei ich dachte, dass mein Bekannter Ahnung von dieser Motorradmarke hätte und außerdem waren im Laden ja auch alle so nett. Ich hatte zwar Vorstellungen, aber "geldtechnisch" sah mein Kaufvertrag einer zusammengewürfelten Kiste dann letztendlich so aus:
Importierte Harley Davidson FLH, Ez.: 10.07.49, in Teilen, aber komplett.

Es wurde vereinbart, dass ich das Motorrad in einem zusammengesteckten Zustand bekomme, da ich es zum Lackieren selber auseinandernehmen wollte. Für mich ist es einfacher etwas wieder zusammenzubauen, was ich vorher auseinander genommen habe. Außerdem mussten noch ein paar Anpassungsarbeiten durchgeführt werden.
Am 28.01.93 konnte ich sie endlich abholen.

Zu Hause angekommen, baute ich eifrig auseinander, brachte Teile zum Strahlen, um sie dann letztendlich lackieren zu lassen. Weil mir beim Zusammenbau immer wieder Teile fehlten, bin ich anfangs noch immer die 120 Kilometer gefahren, um fehlende Teile zu besorgen. Das wurde irgendwann zu aufwendig und gegen eine Kostenpauschale durfte ich eine Abstellkammer in der Werkstatt benutzen.
Im April 1993 war sie dann fertig.

Ärgerlich bei der Sache war natürlich, dass der Händler dann anfing, mir für Teile / Leistungen Geld zu berechnen, obwohl der Kaufvertrag und mündliche Vereinbarungen anders gewesen sind...
...nun gut, sie lief, ich war froh und betrat den Laden nie wieder.

So kam ich dann über Umwege zu der Firma Speedmonster , die noch immer in Kiel ansässig ist.

Im selben Jahr wurde der originale (verstellbare) Zündverteiler gegen einen Automatischen getauscht. Mittlerweile wurde dieser modifiziert .

Im Winter 1994 überholte ich den Motor, da der Motor einen ziemlich hohen Ölverbrauch hatte (ca. 0,25 Ltr. auf 100 Kilometer). Viele Verbesserungen wurden durchgeführt, unter anderem wurden von Mercedes die Ventilschaftdichtungen eingebaut, die noch heute einwandfrei funktionieren.

Da mir im Sommer 1994 das Getriebe platzte, wurde kurzfristig ein Gebrauchtes gekauft. Ich gehe mal davon aus, dass ich im Alten zu viel Öl reingeschüttet hatte und dadurch die Entlüftung nicht mehr funktionierte.
Das gekaufte Getriebe markierte jedoch immer sein Revier, da die Messingbuchse des vierten Gangrades verschliessen war.

"Krauti" (Speedmosnster) gab mir damals eine Umbauanleitung, in der beschrieben wurde, wie die Messingbuchse des 4-Gangrades auf Evo-Lager umrüstet werden könnte. Diese Umbauanleitung wurde dann im Winter 1994/1995 umgesetzt.
Gleichzeitig wurde der Blechprimär gegen einen offenen 3 Zoll Belt Drive getauscht.

Durch die (vielen) Veränderungen wurde das Motorrad immer zuverlässiger, es ist auch zu mühselig hier alles einzelne aufzuzählen, da fast jeder an seinem Motorrad im Winter etwas verändert. Es wurden z. B. Chromteile aus Niro nachgebaut oder Alu wurde entchromt und poliert.

Auch wurden (aus meiner Sicht) andere Verbesserrungen umgesetzt, z. B. wurde der Super B Vergaser gegen einen CV Vergaser getauscht. Die Hydraulische Trommelbremse wurde gegen eine Scheibenbremse (Bremssattel Suzuki) ersetzt.

Ich war auch einmal der Meinung war, dass sie "fertig" ist und sie verkaufen müsste. Für das Geld wollte ich ein neues Projekt anschaffen. Aber das war ein dummer Gedanke, den ich niemals umsetzen werde. Denn jetzt weiß ich, was ich habe.

2009 wurde ich vom Bobber-Style überzeugt. Nach einer notwendigen Motorrevision (Kolbenbolzensicherung hatte sich gelöst), wurde die lange Gabel und der Heckfender gegen OEM-Teile ausgetauscht. Auch die Farbe änderte sich noch einmal.

 

... Norbert

 

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